Antoinette Dennefeld, in Strassburg geboren, verfolgt seit ihrer Jugend eine vielseitige künstlerische Ausbildung, sei es am Klavier, im Theater oder insbesondere während 13 Jahren im Tanz, welcher ihr die ersten Bühnenerfahrungen ermöglicht. Sie beginnt ihre Gesangsausbildung am Conservatoire de Région de Strasbourg, später in Freiburg im Breisgau. Gleichzeitig vertieft sie sich innerhalb ihres Studiums der Theaterwissenschaften an der Universität Strasbourg.

Zwischen 2006 und 2011 studierte Antoinette Dennefeld an der Haute Ecole de Musique Lausanne, wo sie an Meisterkursen mit Christa Ludwig, Dale Duesing und Luisa Castellani, sowie am Opernstudio teilnimmt. Im Juni 2011 erwirbt sie ein Master of Arts in spezialisierter musikalischer Performance (Solistendiplom) in der Klasse von Gary Magby. Für seine hervorragende Diplomarbeit, gewann sie den Max Jost und Paderewski-Preis und den Preis der Chambre Vaudoise des Amis de l'OSR. Dafür hat sie Lieder von Poulenc, Britten, Strauss, Wolf und Aboulker mit dem Pianist Lucas Buclin letzten Juli aufgenommen hat. Im gleichen Jahr erhielt sie das Stipendium Leenaards Stiftung und gewann den Grand Prix beim Internationalen Gesangswettbewerb in Marmande und den dritten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Genf. Während ihre Studium, war sie Preisträgerin der Mosetti-Stiftung (2008/09 und 2009/10) und des Cercle Romand Richard Wagner (2009).

Antoinette Dennefeld tritt regelmässig als Solistin an Konzerten im Elsass und in der französischen Schweiz auf (Gloria von Vivaldi, Requiem und Vespern von Mozart, Dixit Dominus von Händel, Missa Dei Filii von Zelenka). Höhepunkte waren im Januar 2009 die Alt-Partie in der Johannes-Passion von Bach unter der Leitung von Ton Koopman, sowie vor Kurzem die Alexander Nevski Kantate von Prokofiev mit der Sinfonietta de Lausanne oder der Sopran-Part von Pulcinella von Strawinsky mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne unter der Leitung von Kristian Järvi. Seit 2009 singt sie im Recital mit dem Pianisten Lucas Buclin als Duo Almage (http://duo-almage.com). Letzten Sommer nahmen sie Stücke von Poulenc, Aboulker, Wolf, Strauss und Britten für die Société Vaudoise des amis de l'Orchestre de la Suisse Romande auf.

Auf der Opernbühne verkörpert Antoinette Dennefeld die Rollen von Dorabella in einem Projekt rund um Così fan tutte (mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, unter der Leitung von Jesús López Cobos), Donna Elvira im Théâtre du Jorat in Mézières unter der Leitung von Ivan Törzs, La Contessa Ceprano/Giovanna in Rigoletto in Operfestival in Avenches (CH) und die Katze und das Eichhörnchen in l'Enfant et les Sortilèges an der Opéra National de Lyon. An der Opera de Lausanne war Antoinette Dennefeld als Berginella/Brambilla in La Périchole, als Zweite Dame in der Zauberflöte, als Second Witch in Dido und Aeneas, als Zulma in l'Italiana in Algeri, als Stéphano in Roméo et Juliette, als Venus in Orphée aux Enfers, sowie als Fanny Elssler in l'Aiglon von Honegger/Ibert zu erleben. Letztes Jahr war sie Dorabella in Così fan tutte an der Opera de Tenerife, Louise in Les Mousquetaires au Couvent von Varney (in Lausanne und Opéra Comique), Isolier in Le Comte Ory von Rossini an der National Opéra de Lyon, und Rosina in Il Barbiere di Siviglia von Rossini an der Maggio Musicale Fiorentino. Kürzlich war sie Annio in Clemenza an der Opéra de Montpellier oder Jean in Le Portrait de Manon von Massenet an der Opéra de Marseille.

Diese Saison wird sie Cunégonde in Le Roi Carotte von Offenbach unter Inszenierung von Laurent Pelly, für ersten Mal wird sie Charlotte in Werther singen und wird ihre Debut an der Opéra National de Paris als Flora in Traviata machen.